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Mercedes Benz Mixed Tapes – letzte Ausgabe!

Die Mixed Tapes von Mercedes Benz sind in den letzten drei Jahren schon ein Klassiker geworden: alle 8-10 Wochen einen Schwung an frischer Musik aus Klassik, Pop, Electronic, kostenlos zum Download. Die Tapes konnten nur solange heruntergeladen werden, bis die nächste Ausgabe veröffentlicht wurde. Die aktuelle Ausgabe 18 ist laut Mercedes Benz allerdings die letzte Zusammenstellung ihrer Art und bietet ein Best-Of der vergangenen 17 Tapes. Bis zum Herbst soll ein neues Konzept ausgearbeitet sein. In einem Forum kann über die Zukunft der Mixed Tapes mitdiskutiert werden.
Bei 71grad.de kann man alle 17 bisher erschienenen Tapes herunterladen, was bisher eher schwierig war, wenn nicht gerade die Files in einer Tauschbörse angeboten wurden.

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Lässige Sitzposition kann tödlich sein

Der ÖAMTC hat in einem Crashtest gezeigt, daß eine zu lässige Sitzposition bei der Urlaubsreise tödlich enden kann. Die Testpuppen stellten die Passagiere einer Urlaubsfahrt dar, wie man sie leider in diesen Tagen häufig beobachten kann: der Fahrer-Dummy verzichtet auf den Gurt und vertraut nur auf die Schutzwirkung des Airbag, der Beifahrer hat die Füße gemütlich am Armaturenbrett abgelegt, ein Kind ist eingeschlafen und aus dem Schultergurt gerutscht und ein Baby-Dummy wurde in einer mangelhaft montierten Sitzschale abgelegt, bei der Becken- und Schultergurte vertauscht waren. Ergebnis des Tests vorweggenommen: bei einem realen Unfall wären alle Passagiere schwer verletzt worden. Detailergebnisse und Videos des Tests finden sich auf der ÖAMTC-Website.

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Der begrabene Plymouth ist nur mehr ein Haufen Rost

Nun ist es traurige Gewissheit: der vor 50 Jahren begrabene Plymouth Belverdere (wir haben drüber berichtet) ist nur mehr ein Haufen Rost. Das Fahrzeug war 1957 unter dem Rasen des Gerichtsgebäudes in Tulsa, Oklahoma in einer Betongruft verschlossen worden und wurde anlässlich der 100-Jahr-Feiern gestern um 19:00 Ortszeit (2:00 MESZ) wieder ans Tageslicht gebracht. Nach dem Entfernen der Schutzfolien war schnell klar, daß man die Hoffnung aufgeben musste, das Fahrzeug zu betanken und einfach zu starten. Vor 50 Jahren war eine Glasflasche mit Benzin im Kofferraum des Belvedere gelegt worden, falls 2007 fossile Brennstoffe nicht mehr erhältlich sein sollten. Der Benzin hat die Jahre überlebt – aber der Tank des Belvedere nicht. Wie wir berichtet hatten, war Wasser in die Gruft eingetreten und so konnte der Rost sein zerstörerisches Werk ausführen. Aber jedenfalls ist dieser Plymouth Belvedere ein Rosthaufen mit Persönlichkeit. (Bild: kotv.com)
Mehr Info:

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Section-Control wird abgeschaltet – sie ist verfassungswidrig!

Nach einem sensationellen Urteil des Verfassungsgerichtshofes müssen alle bestehenden Section-Control-Anlagen unverzüglich abgeschaltet werden. Für die elektronische Geschwindigkeitsmessung gibt es keine gesetzliche Regelung, wie die Daten erhoben, ausgewertet und gespeichert und gelöscht werden sollen. Auslöser der Prüfung durch den VfGH war die Klage eines Wieners, weil er Datenschutzrechte verletzt sah.
Somit war der Section Control in Österreich ein kurzes Leben beschieden: erst im Juli 2003 ging die erste Section Control im Kaisermühlentunnel in Betrieb. Eine Anlage kostet laut ASFINAG etwa 700.000 Euro. Seit Beginn der Überwachung im Kaisermühlentunnel hat es aber immerhin 141.000 Anzeigen wegen Schnellfahrens geregnet – diese simple Geldquelle der ASFINAG ist nun versiegt. Laut aktuellen Nachrichtenmeldungen will aber Verkehrsminister Faymann die nötigen Verordnungen innerhalb der nächsten vier Wochen nachbringen, dann hat die momentane Straffreiheit wieder ein Ende. No na.

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Sorge um den 50 Jahre alten Neuwagen in Tulsa

Unsere Geschichte vom 25.1.2007 über den 50 Jahre alten Neuwagen geht weiter. Zur Erinnerung: 1957 wurde unter dem Rasen des Gerichtsgebäudes in Tulsa, Oklahoma ein Plymouth Belverdere in einer Art Gruft versenkt und bestmöglich konserviert. Das Auto wird im Rahmen der Feiern zum 100. Jahrestag von Oklahoma am 15. Juni 2007 wieder an die Oberfläche geholt. Gestern wurde die Gruft geöffnet – und die Sorge um den Zustand des Fahrzeugs ist groß: die Gruft wurde zwar atombombenfest konstruiert, aber war offenbar nicht wasserdicht. Wie Tulsa World berichtete, ist Wasser in die unterirdische Garage eingedrungen und stand etwa 60 Zentimeter hoch. Das Fahrzeug ist zwar in mehrere Lagen wasserdichtes Material eingepackt, dennoch bleibt die Sorge, dass der Plymouth nur mehr ein Haufen Rost sein könnte. Details wird man morgen abend erfahren, denn dann wird das Auto herausgeholt.
Auf der Website von Tulsa World gibts ein Video, dass während der Öffnung der Gruft gemacht wurde, weiters alle jemals erschienenen Berichte zum begrabenen Auto. Auf der Website kotv.com kann man die Enthüllung des Autos am Freitag um 19 Uhr Tulsa Ortszeit als Livestream mitverfolgen (das entspricht Samstag um 2:00 früh mitteleuropäischer Sommerzeit).

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Kreative VW-Käfer

Der VW Käfer ist ja heute fast schon völlig aus dem Strassenbild verschwunden. Schade eigentlich, denn dieser sympathische Vorläufer des VW Golf war ein für diese Zeit hervorragend standfestes und robustes Fahrzeug. Durch den damals üblichen Aufbau auf einer eigenen Bodenplatte, die mit der Karosserie nur mit dutzenden Schrauben verbunden war, eignete sich der Käfer auch wie kaum ein anderes Auto für wilde Kreativ-Umbauten, wie man sie an heutigen Autos nur mehr schwer oder gar nicht durchführen könnte. Hier sind Bilder von einigen dieser Umbauten gesammelt – macht das mal mit einem heutigen VW Golf!

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Radarwarnung um 178,95 Euro

Wer viel unterwegs ist, fährt naturgemäß bei vielen stationären Radarboxen vorbei. Alle Standorte weiß allerdings kaum jemand auswendig (alleine in Wien stehen ja dutzende dieser Kisten). Wievele das tatsächlich sind, macht erst ein Blick auf die Karte der Speed Cam Database oder eine kurze Bundeslandsuche auf radarfalle.de klar (die beide übrigens auf dasselbe Datenmaterial zurückgreifen). Wenn schon alle datentechnisch erfasst sind, wäre es doch eine praktische Lösung, sich automatisch bei Annäherung an eine derartige Box warnen zu lassen, um rechtzeitig Tempo zurücknehmen zu können. Schließlich stehen die Boxen ja laut Exekutive nur an Unfallschwerpunkten, somit ist gerade dort eine Einhaltung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit im Sinne der Verkehrssicherheit (und eine Warnung vor den Boxen etwa per Navigationsgerät nicht gesetzeswidrig). Derzeit gibts eine besonders günstige Methode:
Bei ATU gibts derzeit das wahrscheinlich billigste Marken-Navigationssystem Österreichs: der Garmin StreetPilot c510 wird um nur € 169.- angeboten. Das Ding ist zwar klein, aber durchaus ein brauchbares Einsteigergerät mit vorinstalliertem aktuellem Kartenmaterial von Österreich, Deutschland, Schweiz und Teilen von Tschechien. Ein interessantes Feature macht das Gerät für unsere Zwecke besonders interessant, nämlich die Möglichkeit, eigene POI(Points Of Interest)-Listen in den internen Speicher laden zu können. Diese POI werden dann akustisch bei Annäherung angekündigt. Auf gehts: Weiterlesen →

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Die hohe Schule des Driftens

Ein Wort gleich zu Beginn: natürlich haben derlei Spielereien im normalen Strassenverkehr nix zu suchen. Es ist aber trotzdem faszinierend zuzusehen, wenn jemand sein Fahrzeug auf abgesperrter Strecke so richtig quer bewegen kann. Denn richtiges Driften ist gar nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick aussieht. Man darf davon ausgehen, daß bis zur Perfektion eine Menge Blech verbeult wird. Eine Menge Driftvideos finden sich auf driftingvid.com und im Forum auf www.drift.com. Dort gibts auch eine Menge Bilder!
Für österreichische Driftkünstler gibts sogar eigene Wettbewerbe unter der Schirmherrschaft des ÖAMTC. Wer sich in dieser quertreibenden Art der Fortbewegung üben will, für den bietet der Club auch Driftkurse auf eigenem Übungsgelände an.
Ebenso fein anzusehen, aber weit billiger umzusetzen: der perfekte Drift mit ferngesteuerten Autos. Es ist unglaublich, mit welcher Präzision man selbst diese Miniaturflitzer bewegen kann (wenn mans kann).

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V8-Motor – selbstgebaut

Wenn man erstens viel Zeit, zweitens das nötige Fachwissen und drittens einen einigermaßen leistungsstarken Maschinenpark mit zumindestens Fräsmaschine und Drehbank hat, so kann man komplette Motoren auch selber bauen. Allerdings ist ein lauffähiger V8-Motor im Modellformat bereits die wirklich hohe Kunst des Modellbaus. Auf www.weberprecision.com kann man die liebevolle Eigenkreation bewundern. Die Einzelteile dieses Babys sind allesamt selbstgefertigt, es ergibt sich aus den Daten ein Gesamthubraum von 92 Kubikzentimetern, die Leistung ist unbekannt. Nur die maximale Drehzahl wurde angegeben: immerhin 12.000 Umdrehungen pro Minute. Die Einzelteile dürften also recht gut zusammenspielen.
Dankenswerterweise lässt uns der Konstrukteur recht tief in seinen Motor hineinblicken: mit dutzenden Bildern und Erklärungen der Einzelteile, einigen Bildern zum Aufbau des Motors und eines Videos, in dem das Monster gestartet und auf Drehzahl gebracht wird.
Und damit die Zukunft nicht fad wird (schließlich ist der Motor fertig), baut der begabte Kerl (über den wir nichts weiter wissen, als wie seine Werkstatt aussieht) an einem 5-Zylinder-Sternmotor und einer Gasturbine.

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