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MX5-Trophy 2016: mit dem Mazda-Cabrio bei Klassik-Rallyes teilnehmen!

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Wer mit dem MX5 bisher bei Klassik-Rallyes teilnehmen wollte, hatte es schwer: nur wenige Veranstalter lassen bei derartigen Rallyes Fahrzeuge unter 30 Jahren überhaupt als Teilnehmer zu. Das wird heuer anders, denn 2016 wird erstmals die MX5-Trophy ausgeschrieben. Bei 7 Klassik-Rallyes kann man sich mit dem MX5 (beliebiges Baujahr!) unters Starterfeld mischen und nach offiziellem Roadbook bei den Wertungsprüfungen mitfahren. Wer bei mindestens drei dieser Veranstaltungen Punkte gesammelt hat, wird automatisch für die MX5-Trophy gewertet. Mazda Österreich kürt am Sasionende bei einer speziellen Gala den Sieger.

MX5Trophy2016_carsInsgesamt stehen sieben Rallyes auf dem Programm – darunter renommierte Klassiker wie die Internationale Alpenfahrt in Kärnten, aber auch kleine feine Liebhaber-Events wie Kraut & Rüben in Niederösterreich:

Die Anmeldung erfolgt direkt beim jeweiligen Veranstalter. Das Nenngeld (also die Teilnahmegebühr) beträgt pro Veranstaltung schlanke €150.-, den Rest sponsert Mazda Österreich. Details zu den Teilnahmebedingungen gibts bei mx5.events

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Texte von früher: Der Notarzt der Benzinbrüder

ÖAMTC 1995Da mein Vater während meiner Kindheit ständig an irgendwelchen alten Autos (meist den eigenen) geschraubt hat, habe ich Kolben, Motoren, Fahrwerke, Benzin und Öl bereits von Kindesbeinen an geliebt. Folgerichtig habe ich mich für eine HTL-Ausbildung am TGM im Fachbereich Maschinenbau / KFZ-Technik entschlossen und hatte danach auch in diesem Bereich die ersten Jobs – unter anderem 4 Jahre beim ÖAMTC als Prüfer & Pannenfahrer. Im Jahr 1997 war ich auf der Suche nach neuen Herausforderungen und hatte damals eine grandiose Idee: ich wollte als Motorjournalist zu arbeiten, denn leiwande Autos fahren & drüber schreiben erschien mir eine gute Sache zu sein (und erscheint es mir heute noch, wenn ich drüber nachdenke – nicht zuletzt deshalb existiert drivenews.at). Also verfasste ich einen Text über den Job, den ich bis zum damaligen Zeitpunkt am liebsten gehabt hatte: übers Pannenfahren. Damit habe ich mich damals bei verschiedenen österreichischen Zeitschriften (u.a. bei Alles Auto und der Autorevue) beworben – und dabei ist es leider auch geblieben, denn eingestellt wurde ich bekanntlich nicht. 

Ein Jahr danach habe ich mich als Grafiker & Webdesigner selbständig gemacht und dabei ist es jobtechnisch bis heute geblieben, wenn man von kurzen Ausflügen in den Journalismus absieht. Mein Herz schlägt dennoch weiterhin für schnelles Blech & starke Motoren. Beim Aussortieren alter Backup CDs(!) ist mir mein Text von 1997 wieder in die Hände gefallen. Dieser wurde erstmals 2015 auf meinem Weblog veröffentlicht.
Übrigens: meine Dienstzeit als Pannenfahrer liegt genau 20 Jahre zurück!

Menschen in Bewegung:

DER NOTARZT DER BENZINBRÜDER

Der Morgen graut über Wien. Ein Mann in festem Schuhwerk marschiert die Garageneinfahrt nach unten, sperrt sein Auto, einen simplen Subaru Justy, auf, wirft seinen Aktenkoffer, prall gefüllt mit Informationsbroschüren und Formularen auf den Beifahrersitz, den einzig möglichen Platz dafür, und nimmt hinter dem Lenkrad Platz. Das Funkgerät und den Radio einschalten, die Garage verlassen. Das Werkzeug hinten im Auto scheppert fürchterlich, als der gelbe Subaru über die obere Kante der Garageneinfahrt ins beginnende Tageslicht hinausfährt. Als sich das Datenfunkgerät außerhalb der Garage, begleitet von einem unangenehmen Doppelton, ins Netz einklinkt, beginnt der tägliche Dienst auf Wiens Straßen.

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VW T1 Bulli

VW T1Der VW Bus (Werkscode: Typ 2 Transporter 1) wurde Ende der 1940er-Jahre entwickelt. Aus dem VW Käfer stammten der luftgekühlte Boxermotor (mit anfangs nur 25 PS!) und das Getriebe. Durch eine zusätzliche Untersetzung betrug die Höchstgeschwindigkeit nur etwa 80 km/h. Das Fahrzeug hatte Trommelbremsen an allen vier Rädern und eine für heutige Begriffe ziemlich spartanische Ausstattung, wie der Blick in den Innenraum zeigt. Weiterlesen →

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Best of Börse: wer das Besondere sucht…

Die Autorevue präsentiert auf ihrer Website seit einiger Zeit skurrile Fahrzeuge, die zum Verkauf stehen. Wenn man ein höchst einzigartiges Gefährt sucht oder sehr leidensfähig bei Restaurierung und Erhaltung von automobilen Kostbarkeiten ist, dann findet man hier garantiert das Richtige: HotRods mit 400 PS, Volvo Amazon als Restaurationsbasis, perfekte Fluchtautos und vieles mehr. Dafür gibts einen fixen Platz in unserer Linkliste (wo auch Autorevue Motorblog neu dabei ist).

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Pflichttermin für Benzinbrüder: Saisonausklang im Motorradmuseum

Am 29. und 30. Oktober 2011 findet im Motorradmuseum Sigmundsherberg das „Komm und schau“-Wochenende statt. Wer das noch nicht kennt, hat was versäumt: es handelt sich dabei um eine sensationelle Sammlung historischer Zweiräder von 1905 bis 1985 (die größte Sammlung Österreichs!), zusammengetragen vom Museumsbetreiber Fritz Ehn seit 1962. Jeweils von 10-17:00 kann man die alten Bikes zu ermäßigten Eintrittspreisen besuchen, als Rahmenprogramm wird zur Anreise mit dem eigenen zwei- oder vierrädrigen Oldtimer bis Baujahr 1985 aufgerufen. Somit sollte sich der Event zu einem ziemlich großen Treffen von Benzinsüchtigen entwickeln – wir sind gespannt (und natürlich mit dabei).

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Autowerbung von früher

Eigentlich als Inspirationsquelle für Grafiker gedacht, aber natürlich auch für Autofans sehr interessant: die Photoshop-Website psd-tuts hat 62 klassische Print-Anzeigen zusammengetragen, in denen für Autos Werbung gemacht wird. Wie sich die Welt doch verändert hat: 1971 hatte der Porsche 911 in der Top-Version 190 PS, heute hat das jeder bessere Minivan.

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Crashtest: Baujahr 1959 gegen Baujahr 2009

Das amerikanische Insurance Institute For Highway Saftey hat anlässlich seines 50-jährigen Bestehens einen ganz besonderen Crashtest durchgeführt. Es wurden dabei ein Chevrolet Bel Air, Baujahr 1959 und ein aktueller Chevrolet Malibu aus dem Modelljahr 2009 halbseitig versetzt frontal aufeinandergehetzt. Mit dem unfassbaren Ergebnis sollte gezeigt werden, wie sehr sich die passive Sicherheit der Fahrzeuge in diesen 50 Jahren weiter entwickelt hat. Der neue Malibu fährt nahezu ungebremst bis zur Rückbank des alten Bel Air durch. Resultat des Tests: bei einem echten Crash hätte sich der Fahrer des modernen Autos leicht am Knie verletzt. Der Fahrer des Oldtimers wäre sofort tot gewesen.

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Oldtimer-Autofriedhof in der Schweiz wird versteigert

640pxautopark_kaufdorf_5817Im kleinen Ort Kaufdorf in der Schweiz begann Walter Messerli 1933 damit, auf dem elterlichen Bauernhof Autos auszuschlachten und die Ersatzteile zu verkaufen. Im Jahr 1975 übernahm sein Sohn Franz Messerli die Messerli Autoverwertung GmbH und führte den Betrieb bis in die 80er-Jahre. Sein damaliger Plan, aus dem Gelände ein Frelichtmuseum zu machen, scheiterte allerdings, der Abtransport der Fahrzeuge fand allerdings auch nie statt. Und so begann die Natur damit, die historischen Wracks zurück zu erobern. Auf dem Gelände liegen hunderte Autowracks aus den 1930er bis 1970er-Jahren, die mit Bäumen und Sträuchern verwachsen sind. Es ist fast das vollständige Automobil-Alphabet vertreten: Alfa Romeo, Borgward, Cadillac, DKW, Ferrari…auf den Satellitenbildern in Google Maps sieht man die riesigen Dimensionen des Areals (und erkennt südlich des Wiesenwegs sehr deutlich, dass die Natur die älteren Fahrzeuge bereits recht nachdrücklich zurückfordert und mit diversem Grünzeug überwuchert).

Ein extra gegründeter Förderverein wollte erneut versuchen, das Gelände als Freilichtmuseum zu betreiben. Da das vom Verein vorgelegte Sanierungskonzept den einschlägigen Vorschriften der Umweltschutzgesetzgebung widerspricht, soll das Gelände nun bis 30. September 2009 geräumt werden. Doch anders als befürchtet werden die Fahrzeuge nicht einfach verschrottet: die Oldtimergalerie Toffen hat die Aufgabe übernommen, die Autos (bzw. deren rostige Reste) in einer No-Limit-Auktion am 19. September zu versteigern – keines der Fahrzeuge hat einen Mindestpreis! Die komplette Fahrzeugliste steht seit 17.8. im Netz, jedes einzelne Auto wurde katalogisiert, mehrfach fotografiert und mit detaillierter Beschreibung aufgenommen. Und die Fotos der Fahrzeuge kann man sich als Poster bestellen – ein netter Nebenverdienst. Eine Besichtigung der Fahrzeuge vor Ort ist ab 12.9. täglich möglich. Bei erfolgreichem Gebot stellt sich für Käufer dann nur noch die Frage des sicherlich mühsamen und aufwändigen Abtransports der rostigen Schätze.

Bereits im April hatte der Besitzer des Areals die Fahrzeuge im Komplettpaket um 1,2 Millionen Schweizer Franken (etwa 781.000 Euro) auf ricardo.ch angeboten, es fand sich jedoch kein finanzkräftiger Käufer.

Bilder der morbiden Autoschau finden sich auf der Website der Oldtimergalerie Toffen, auf der Website des Fördervereins, auf mth-fotografie.ch, bei Patrick Gautschy und Vincent de Groot

Mehr Info zum historischen Autofriedhof Gürbetal gibts in der Wikipedia und beim Oldtimer Portal (Update 22.8.: neuer Artikel auf oldtimer-info.de über die schwierige Katalogisierung der Fahrzeuge). Mit Ende September 2009 ist dieser Ort Geschichte – schade drum.

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TV-Tipp: klassische F1-Grand Prix auf ORF Sport Plus

Lauda führt, Prüller kommentiert – als die Welt noch in Ordnung war: Um uns Formel1-Fans die Sommerpause bis zum GP in Valencia am 23. August zu verkürzen, hat der ORF ganz tief im Archiv gegraben und bringt fast täglich(!) um 20:15 Aufzeichnungen von Grand Prix der Jahre 1982 bis 1989 in voller Länge – allesamt Sternstunden aus der österreichischen Formel-1-Geschichte! Gestern begann der Reigen mit dem Rennen von Long Beach (1982), in dem Niki Lauda alle Fahrer außer Rosberg und Villeneuve überrundete und seinen ersten Sieg nach seinem Comeback gefeiert hatte. Aus diesem Rennen stammt auch dieses Video, in dem der rundenlange Überholkampf von Keke Rosberg und Gilles Villeneuve zu sehen ist:

Beim Zusehen wurde es mir erst bewusst, wie unglaublich stabil heutige F1-Wagen eigentlich zu fahren sein müssen, wenn man sich das Gezappel der damaligen Fahrzeuge ansieht. Das kann man auch im Youtube-Video sehr gut erkennen, besonders beim Anbremsen von Kurven. Bedenkt man weiters, dass es zu dieser Zeit keine Fahrhilfen wie ABS, Servolenkungen oder halbautomatische Schaltgetriebe gab, wird klar, wie viel die Piloten damals leisten mussten.
Eine Übersicht dieser Motorsport-Perlen findet sich auf der ORF-Sport-Plus-Website, ebendort im Programmkalender (einfach die Tage durchklicken) und natürlich auch hier bei uns:

  • Di, 4.8.2009: USA 1982 – erster Lauda-Sieg nach dem Comeback
  • Mi, 5.8.2009: Südafrika 1983 – Nelson Piquet fixiert seinen zweiten WM-Titel nach 1981
  • Do, 6.8.2009: Österreich 1984 – Heimsieg und WM-Führung für Niki Lauda
  • Fr, 7.8.2009: Frankreich 1984 – 21. Sieg für Niki Lauda
  • Sa, 8.8.2009: Monza 1984 – erster Lauda-Sieg in Monza
  • So, 9.8.2009: Südafrika 1984 – Lauda gewinnt mit mehr als einer Minute Vorsprung(!) auf Alain Prost
  • Mo, 10.8.2009: Portugal 1984 – McLAren-Doppelsieg, dritter WM-Titel für Lauda
  • Di, 11.8.2009: Niederlande 1985 – superspannender 25. Sieg in Laudas Karriere, nur 232 Tausendstel(!) Sekunden vor Alain Prost
  • Mi, 12.8.2009: Mexico 1986 – erster Sieg von Gerhard Berger
  • Fr, 14.8.2009: Australien 1986 – Alain Prost gewinnt und verteidigt damit als erster Fahrer seit 36 Jahren erfolgreich seinen WM-Titel
  • So, 16.8.2009: Japan 1987 – zweiter Sieg für Gerhard Berger, mehr als 17 Sekunden vor Ayrton Senna. Erster Ferrari-Sieg nach über 2 Jahren Durststrecke.
  • Mo, 17.8.2009: Australien 1987 – Berger gewinnt vor Alboreto, der erste Ferrari-Doppelerfolg seit Montreal 1985
  • Di, 18.8.2009: Italien 1988 – Berger gewinnt vor Alboreto, erster Ferrari-Sieg in Monza seit 9(!) Jahren
  • Mi, 19.8.2009: Portugal 1989 – Berger gewinnt mit 32 Sekunden Vorsprung auf Alain Prost und feiert damit seinen ersten Saisonsieg

Schauen Sie sich das an – es ist sehenswert und lohnt sich!

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