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Damon Hill makes me sick

Der ehemalig F1-Weltmeister Damon Hill kann offenbar nach wie vor zügig autofahren. Bei einer Testrunde mit dem Mercedes SL 55 AMG (517 PS!) war der stets präsente Grenzbereich dem Beifahrer aber eindeutig zu viel. Denn dieser kotzt nach einer besonders heftigen Kurvenkombination einfach aus dem Wagen. Der Kommentar des Profis dazu:
„Damon Hill makes me sick“
Das geniale Video dazu:
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Neuer Europameister: Slowenien

So schnell kann eine Meldung überholt sein: gestern noch wollten die Slowenen die Einführung von Kurzzeit-Vignetten zur Autobahnbenutzung Ende Juni „überprüfen“, heute wurde die neue Regelung bekanntgegeben: AB 1.7.2009 gibt es eine Kurzzeitvignette für slowenische Autobahnen zu kaufen, die 7 Tage gültig ist und 15 Euro kosten wird. Die Halbjahresvignette um 35 Euro fällt ersatzlos weg, der Preis für die Jahresvignette wurde von 55 auf 95 Euro(!) erhöht. Der kroatischen Zeitung Novi List war das eine Titelseite wert: denn damit haben die Slowenen die teuerste Autobahnvignetten der ganzen EU. Laut Wikipedia sind in Slowenien 872 Strassenkilometer mautpflichtig, Österreich hat 2095 km mautplichtige Strecken. Umgerechnet auf das nutzbare Strassennetz ist damit die slowenische Vignette mehr als dreimal so teuer wie die österreichische (10 Cent/km zu 3 Cent/km).
Leider ist unser Alternativweg nicht mehr vollständig gültig, da der Kreisverkehr als mautpflichtig eingestuft wurde – somit müssen wir uns um eine neue Alternative umsehen. Ich zahl den Slowenen weiterhin keinen Cent!
Update 2.4.2009: selbst der ÖAMTC titelt nun auf seiner Website völlig zu Recht Slowenien: Vignettenlösung = Frotzelei. Es bleibt zu hoffen, dass die slowenische Regierung zur Vernunft kommt – die Anwohner an den Bundesstrassen parallel zu den Autobahnen werden es ihnen danken.

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Kurzzeit-Vignette für Slowenien verzögert sich

Wir haben darüber berichtet: in Slowenien ist ja seit Mitte 2008 die Autobahn mautpflichtig, die billigste Möglichkeit ist nach wie vor eine Halbjahresvignette um 35 Euro, auch wenn man nur bei der Durchfahrt das kurze Autobahnstück von österreichischer Grenze bis Maribor nutzt. Die EU-Kommission hat Slowenien bereits aufgefordert, das Mautsystem konsumentenfreundlicher zu gestalten und Kurzzeitvignetten anzubieten. Laut einem Bericht der Motorzeitung wird sich das weiterhin verzögern. Die Slowenen wollen Ende Juni 2009 „prüfen, wann und in welcher Form die Kurzzeit-Vignette eingeführt werden könnte“. Mit dieser Verzögerungstaktik vergeht sicherlich wieder eine volle Reisesaison, in der die Urlauber in Südkärnten abgezockt werden. Man legt es offenbar drauf an, von der EU-Kommission geklagt zu werden.
Unser Tipp: Mautstrecke umfahren, mit der ersparten Maut in Kroatien was trinken gehen und in Slowenien nix kaufen oder konsumieren, nicht einmal tanken. So lange und so oft, bis eine urlauberfreundliche Regelung getroffen wird – vielleicht bringt ein weitreichender Boykott die Brüder zur Einsicht, dass man potentiellen Gästen nicht beliebig Kohle abköpfen kann.

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Motorfahrrad im Retro-Styling

derringerDie Fahrräder des amerikanischen Herstellers Derringer sind Motorfahrräder im klassischen Sinne. Von der Optik erinnern sie an Rennmotorräder der 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts, sind aber technisch auf heutigem Stand: die Bikes können traditionell im Tretbetrieb oder mit Motorunterstützung gefahren werden. Die Motoren sind Honda-Viertakter mit 49 cm³, entsprechen der Euro-3-Abgasnorm und sollen nur etwa 1,3 Liter Sprit auf 100 km brauchen (180 mpg). Der Tank fasst 6,8 Liter, was angesichts des niedrigen Verbrauchs mehr als genug sein dürfte. Als Höchstgeschwindigkeit wird „für Verwendung abseits öffentlicher Strassen“ über 55 km/h angegeben. Je nach Land sollen die Bikes aber auf Geschwindigkeiten gedrosselt werden, die eine Verwendung ohne Führerschein möglich machen sollen. Leider werden nirgends Preise genannt – aber sowas würde sogar mich reizen.

Sowas gabs natürlich bereits einmal: die Idee der ersten Mopeds war schlicht, ein Fahrrad mit einem Motor auszustatten. Ein österreichischer Hersteller war nach dem Krieg da ganz vorne dabei – HMW, die Halleiner Motorenwerke boten mit dem Fuchs Hilfsmotor die Möglichkeit, das Steyr Waffenrad zu motorisieren (auf so einem Ding habe ich meine ersten Mopedfahrten unternommen!). Die Foxinette war eine HMW-Eigenkonstruktion, und auch noch weitere Motorfahrräder wurden von HMW gebaut. Der Hersteller ging Anfang der 60er allerdings pleite. Übrigens: Im Juni 2009 gibts in der Kulturwerkstatt Kottingbrunn eine HMW-Ausstellung!

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Der schwimmende Autobus

amphicoachEin ungewöhnliches Gefährt ist derzeit in der Endphase der 6-jährigen Entwicklungszeit. Der Amphicoach hat 50 Sitzplätze, bietet alle Komfort- und Sicherheitsfeatures den man sich von einem modernen Reisebus erwart, ist aber zusätzlich noch schwimmfähig. Zwei verschiedene Dieselmotoren und wahlweise sogar Allradantrieb sind vorgesehen. In Wasser treibt den Bus ein eigens entwickelter Jet-Antrieb auf bis zu 8 Knoten Geschwindigkeit. Die Konstruktion ist aus Aluminium, um das Gewicht niedrig zu halten. Die Preise stehen derzeit noch nicht fest. Im Autoblog gibts noch weitere Bilder davon.

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Besonders günstigen Autos sollte man misstrauen

Dieser Audi A3 wurde in Russland über eine Online-Anzeige um etwa 13.000 US$ verkauft. Der neue Besitzer hat sich gewundert, daß einer der Türlautsprecher nicht funktionierte. Kurz entschlossen zerlegte er die Türe – und fand darin einige Fotos und einen Brief mit etwa folgendem Wortlaut:

Danke, dass sie mein Auto gekauft haben. Ich hatte vor einiger Zeit einen Unfall damit. Keine Sorge, mir ist nix passiert und der Schaden war versichert. Ich erhielt also von der Versicherung den Zeitwert ausbezahlt und besorgte mir am Schrottplatz die zur Reparatur nötigen Teile (siehe Fotos) und schweißte das Fahrzeug wieder zusammen. Hier isser nun, fast wie neu.
Es haben meine Freunde oft gemeint, es wäre schade, dass ein so sportliches Auto nicht rot sei – Sie als neuer Besitzer können sich daher eigentlich freuen, denn wie Sie sehen können, ist die Fahrertüre innen rot.

Unglaublich? Ziemlich. Aber die Bilder sehen recht authentisch aus, selbst wenn die Geschichte also so nicht ganz wahr sein sollte, so fährt doch mit ziemlicher Sicherheit ein aus mehreren Altteilen zusammengeschweißter A3 herum.  Denn diese umfassende Bastelarbeit hat sich offenbar wirklich jemand angetan.

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Wenn der Zug kommt

Bahnübergänge haben ihre Tücken. Das zeigt sich schon daran, dass jedes Jahr einige Autofahrer dran glauben müssen, weil sie den herannahenden Zug nicht gesehen haben oder aus Ungeduld (oder einfach Blödheit) einen geschlossenen Bahnschranken umfahren. Denn die beste Sicherung eines Bahnübergangs nützt nichts, wenn ein Idiot darauf trifft:

Es geht auch noch knapper, denn auf unbeschrankten Bahnübergängen sind noch engere Kontakte mit dem Zug möglich:
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Heinz Prüller geht in ORF-Pension

Ab heuer werden Formel-1-Übertragungen am ORF nicht mehr das sein, was sie seit meiner Kindheit waren. Denn der ORF hat den Vertrag von Heinz Prüller aufgrund seines Alters nicht mehr verlängert (er ist 67). Heinz Prüller war seit 1965 als F1-Moderator tätig und hat etwa 650 Rennen live kommentiert. Er ist mit ziemlicher Sicherheit der informierteste F1-Journalist, er hat auch dutzende Bücher über die Formel 1 geschrieben, etwa seine jährliche Grand Prix Story.
Ab sofort übernimmt der 40-jährige Ernst Hausleitner die Berichterstattung bei den Rennen – man kennt ihn als Helferlein von Prüller, er führte die Interviews in der Boxenstrasse. Gute Nacht, ORF. Da schau ich doch lieber RTL.
Heinz, wir werden dich vermissen!
Update 12.2.2009: Kampflos geben sich die echten Prüller-Fans offenbar nicht geschlagen. Unter der Adresse www.initiativeheinzprueller.at wurde eine Online-Petition für den Verbleib von Prüller im ORF gestartet, die seit Montag mehr als 1200 Personen unterschrieben haben:

Wir prüllen für Heinz

Die „Die Initiative für Heinz Prüller“ (IHP) ist eine unabhängige Bewegung. Sie setzt sich für den Verbleib von Heinz Prüller in den österreichischen Medien ein. Damit soll der angesehene Motorsportexperte als Aushängeschild Österreichs erhalten bleiben.

Sein Wissen wird weit über die Motorsportszene hinaus geschätzt und sein Moderationsstil hat Kultstatus erlangt. Wir fordern den Verbleib Heinz Prüllers im öffentlich-rechtlichen Rundfunk als Kommentator bei der Formel 1. [..] Unser Motto: „Jeder Formel1 Fan hat ein Recht auf Heinz Prüller“!

Ich bin Unterzeichner 1235 – unterstützt die Petition ebenfalls!

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Autobahnvignette kaufen!

Nicht vergessen: ab heute braucht man zur Benutzung von Autobahnen und Schnellstrassen zwingend bereits die lindgrüne Vignette für 2009 – bis gestern war die 2008er gültig. Wenn man ohne Vignette bei einer Kontrolle erwischt wird, riskiert man hohe Geldstrafen. Im günstigsten Fall sind 120 Euro Ersatzmaut zu zahlen, bei einer Anzeige sind bis zu 3000 Euro Strafe möglich.

Vignettenpreise 2009:

Mehrspurige Kraftfahrzeuge bis 3,5 Tonnen:

  • Jahresvignette: 73,80 Euro
  • 2-Monatsvignette: 22,20 Euro
  • 10-Tagesvignette: 7,70 Euro

Motorräder

  • Jahresvignette: 29,50 Euro
  • 2-Monatsvignette: 11,10 Euro
  • 10-Tagesvignette: 4,40 Euro

Die Vignette darf bei PKW nur auf der Windschutzscheibe und dort ausserhalb eines Tönungsstreifens angebracht werden. Weitere Tipps und Wissenswertes zur Vignette gibts beim ÖAMTC. Der hat übrigens berechnet, daß eine Preiserhöhung für die Vignette erst 2040 gerechtfertigt wäre…

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