Permalink

0

Besonders günstigen Autos sollte man misstrauen

Dieser Audi A3 wurde in Russland über eine Online-Anzeige um etwa 13.000 US$ verkauft. Der neue Besitzer hat sich gewundert, daß einer der Türlautsprecher nicht funktionierte. Kurz entschlossen zerlegte er die Türe – und fand darin einige Fotos und einen Brief mit etwa folgendem Wortlaut:

Danke, dass sie mein Auto gekauft haben. Ich hatte vor einiger Zeit einen Unfall damit. Keine Sorge, mir ist nix passiert und der Schaden war versichert. Ich erhielt also von der Versicherung den Zeitwert ausbezahlt und besorgte mir am Schrottplatz die zur Reparatur nötigen Teile (siehe Fotos) und schweißte das Fahrzeug wieder zusammen. Hier isser nun, fast wie neu.
Es haben meine Freunde oft gemeint, es wäre schade, dass ein so sportliches Auto nicht rot sei – Sie als neuer Besitzer können sich daher eigentlich freuen, denn wie Sie sehen können, ist die Fahrertüre innen rot.

Unglaublich? Ziemlich. Aber die Bilder sehen recht authentisch aus, selbst wenn die Geschichte also so nicht ganz wahr sein sollte, so fährt doch mit ziemlicher Sicherheit ein aus mehreren Altteilen zusammengeschweißter A3 herum.  Denn diese umfassende Bastelarbeit hat sich offenbar wirklich jemand angetan.

Autor: Ernst Michalek

Ausgebildeter KFZ-Techniker, Internetspezialist, geprüfter Fahrschullehrer. Fährt & repariert alte Autos. Fährt Tretroller. Liebt Benzingeruch und Autorennen. Auch online auf www.egm.at

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


ACHTUNG: Dieser Beitrag ist über 5 Jahre alt. Möglicherweise findest Du in neueren Einträgen in diesem Weblog aktuellere Informationen zu diesem Thema. Verwende dazu die Suchfunktion links oben in der Seitenleiste.