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Kurzzeit-Vignette für Slowenien verzögert sich

Wir haben darüber berichtet: in Slowenien ist ja seit Mitte 2008 die Autobahn mautpflichtig, die billigste Möglichkeit ist nach wie vor eine Halbjahresvignette um 35 Euro, auch wenn man nur bei der Durchfahrt das kurze Autobahnstück von österreichischer Grenze bis Maribor nutzt. Die EU-Kommission hat Slowenien bereits aufgefordert, das Mautsystem konsumentenfreundlicher zu gestalten und Kurzzeitvignetten anzubieten. Laut einem Bericht der Motorzeitung wird sich das weiterhin verzögern. Die Slowenen wollen Ende Juni 2009 „prüfen, wann und in welcher Form die Kurzzeit-Vignette eingeführt werden könnte“. Mit dieser Verzögerungstaktik vergeht sicherlich wieder eine volle Reisesaison, in der die Urlauber in Südkärnten abgezockt werden. Man legt es offenbar drauf an, von der EU-Kommission geklagt zu werden.
Unser Tipp: Mautstrecke umfahren, mit der ersparten Maut in Kroatien was trinken gehen und in Slowenien nix kaufen oder konsumieren, nicht einmal tanken. So lange und so oft, bis eine urlauberfreundliche Regelung getroffen wird – vielleicht bringt ein weitreichender Boykott die Brüder zur Einsicht, dass man potentiellen Gästen nicht beliebig Kohle abköpfen kann.

Autor: Ernst Michalek

Ausgebildeter KFZ-Techniker, Internetspezialist, geprüfter Fahrschullehrer. Fährt & repariert alte Autos. Fährt Tretroller. Liebt Benzingeruch und Autorennen. Auch online auf www.egm.at

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