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SMS-Parken ist zu teuer – für die Stadt Wien

Laut einem letztens veröffentlichen Bericht des Rechnungshofes ist das m-parking, also das Bezahlen der Parkgebühr besonders kostenintensiv für die Stadt Wien: 2005 betrugen die Einnahmen 2,5 Millionen Euro, die Ausgaben dafür allerdings immerhin 1 Million Euro, also 40% der Einnahmen. Der Rechnungshof empfiehlt unter anderem, das m-parking mehr zu bewerben, damit es intensiver genutzt wird.
Wir von der drivenews-Redaktion empfehlen: macht die Abwicklung so einfach wie es etwa in Kroatien ist – durch eine schlichte SMS mit dem eigenen Kennzeichen an eine definierte Nummer zahlt man seine Parkgebühr. Die Anleitungen, obwohl textlich in Landessprache, versteht man selbst als Ausländer problemlos. Schnörkellos, ohne Internet-Registrierung oder Paybox-Konto oder anderem Schnickschnack (der zusätzlich Geld kosten würde).
Aber es wird wohl einen guten Grund haben, warum man die Abwicklung möglichst umständlich hält…
Update 21.8.2007: erst gestern wurde uns zugetragen, dass ein registrierter m-parking-Nutzer fast eine Stunde am Telefon verbringen musste, um nach einem Neuwagenkauf sein bei m-parking registriertes Kennzeichen ändern zu können! Nicht auszudenken, wie viel Geld hier täglich versenkt wird – denn auch die Zeit der m-parking-Kunden ist nicht gratis.

Autor: Ernst Michalek

Ausgebildeter KFZ-Techniker, Internetspezialist, geprüfter Fahrschullehrer. Fährt & repariert alte Autos. Fährt Tretroller. Liebt Benzingeruch und Autorennen. Auch online auf www.egm.at

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