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Überholen ist gefährlich

ueberholenZu den gefährlichsten Manövern, die man als Autofahrer zu erledigen hat, zählt sicher das Überholen. Gegenverkehr, mangelnde Sicht und die Geschwindigkeitsdifferenz zum Vordermann bergen ein recht hohes Gefahrenpotential. Deshalb sollte eine solche Aktion gut überlegt und abgeschätzt werden, damit der Überholvorgang sicher und ohne Gefährdung von sich selbst oder anderen Verkehrsteilnehmern abgeschlossen werden kann. Geradezu lebensgefährlich wird es, wenn der Überholvorgang von Motiven wie Zorn oder Wut gesteuert wird, etwa die Wut auf den Vordermann weil dieser zu langsam unterwegs ist. Was dabei herauskommen kann, zeigt dieses Video: der Fahrer des weißen Mitsubishi setzt zum Überholen an, weil die Vordermänner ihm offenbar nicht schnell genug unterwegs sind. Durch den raschen Spurwechsel bringt er Unruhe ins Auto, schleudert und crasht dabei den Mercedes von der Straße. Dieser hatte wohl bis zu diesem Zeitpunkt noch gar nichts vom Drängler zwei Fahrzeuge hinter ihm gemerkt. Ein nachfolgender PKW kann nicht mehr rechtzeitig bremsen und fährt dem Mercedes auch noch in die andere Seite. Zwei weitere Fahrzeuge können durch Bremsen bzw. Ausweichen eine Beteiligung knapp verhindern. Fazit der Aktion: drei zerstörte Fahrzeuge, zwei der Fahrer sind am Blechsalat völlig unschuldig.
Und der Verursacher ist um keine Sekunde früher am Ziel.

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Der König unter den Elektrofahrrädern

StreetfighterMan kann auch mit verhältnismäßig wenig Leistung flink unterwegs sein, denn Elektrofahrräder sind eine lustige Sache für den Stadtverkehr und Kurzstrecken. Dem Team von Elektrofahrrad-einfach.de waren die in Deutschland erlaubten 250 Watt und 25 km/h Höchstgeschwindigkeit zu wenig und so haben sie sich daran gemacht, in mehreren Ausbaustufen den Streetfighter zu bauen. Dieses Elektrofahrrad war bereits in der ersten Ausbaustufe mit 1000 W und 54 km/h Höchstgeschwindigkeit gut genug, um trainierende Hobbyradrennfahrer mit lockerem Mittreten zu überholen. Weiters war als nächstes Ziel eine Lösung gefragt, die technischen Komponenten sicher zu verkleiden, um Schäden durch Feuchtigkeit und mechanische Einwirkung zu verhindern. In der derzeitigen dritten Ausbaustufe leistet der Elektromotor satte 5000 Watt bei 72 Volt Akkuspannung. Das ist genug, um für mopedähnliche Beschleunigung und eine Höchstgeschwindigkeit von über 63 km/h zu sorgen. Leider darf das Gerät in keinster Weise legal auf der Strasse gefahren werden, aber es zeigt recht eindrucksvoll, was mit vorhandener Technik und relativ geringen Mitteln bereits heute möglich wäre. (gefunden bei bikearea)

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Schwedische Bestien: Wölfe im Schafspelz

In Schweden sind die Winter lang, kalt und finster. Offenbar dürfte das zu erhöhter Kreativität anregen, denn diese beiden Geräte sind wohl die bestgetarnten Sprintgeräte überhaupt:

Saab 99Patient Nummer 1 ist ein Saab 99 – bis 1984 gebaut, zählte er noch vor wenigen Jahren auch noch bei uns zum Straßenbild, allerdings hauptsächlich als mehr oder minder gut gepflegtes Großvater-Auto. Dieses spezielle Exemplar wurde mit Allradantrieb und Motor aus dem Audi-Regal bestückt und mit einem Turbolader auf etwa 700 PS aufgeblasen. Diese extreme Kombination sorgt für Beschleunigungszeiten von unter 10 Sekunden auf eine Viertelmeile. Definitiv kein besonders guter Gegner, wenn man neben diesem Auto an der Kreuzung nur mit einem popeligen Golf GTI antreten wollte.

Patient Nummer 2 ist ein Volvo 122, auch bekannt als Amazon. Diese Baureihe wurde bis 1970 gefertigt und hatte im Original bis etwa 100 PS unter der Haube. Auch hier wurde etwas an der Leistungsschraube gedreht, denn mehr als 500 PS befeuern dieses Geschoß, wobei die Straßenlage zu wünschen übrig lässt. „It’s like a snake on a hot summer day“ bringt der Testfahrer im Video die Sache auf den Punkt. Immerhin stammen Bremsen und Felgen vom Volvo S80, stehenbleiben sollte das Ding also. Ein spektakulärer Auftritt ist mit diesem Oldie sicher: knapp über 11 Sekunden für die Beschleunigung über die Viertelmeile sind für ein 42 Jahre altes Fahrzeug nicht übel.

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Das ultimative Winterauto

subaru_stiDieser Subaru WRX STI ist das ultimative Spaßgerät für den Winter – die mehr als 400 PS aus dem turbogeladenen 2,5-Liter-Boxermotor und Kettenantriebe anstatt der Räder sorgen für ungehemmten Vortrieb auf nahezu jedem Untergrund. Das Gerät entstand unter der Federführung von Ken Block, einem amerikanischen Rallyefahrer. Im Online-Magazin 0-60mag.com gibt es ein Interview dazu zu lesen. Und wir haben ein Video mit diesem Kettenviech in Action.
Nur schwimmen kann er nicht.