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Was ist neu 2012?

Für Autofahrer gibt es auch 2012 wieder etliche Neuerungen, die zu beachten sind. Die drei wichtigsten:

  • Rettungsgasse: Auf Autobahnen und Schnellstraßen muss künftig bei zäh fließendem Verkehr und bei Stau eine Rettungsgasse gebildet werden, damit Einsatzfahrzeuge rascher vorwärts kommen, was auf Strecken ohne Pannenstreifen ja noch einleuchtend klingt. Bei vorhandenem Pannenstreifen stellt sich uns allerdings die Sinnfrage, außerdem ist die Rettungsgasse IMMER zu bilden, auch wenn sich weit und breit noch kein Einsatzfahrzeug nähert. Die Rettungsgasse darf nicht befahren werden, auch nicht von Motorrädern, die sich ja sonst zwischen stehenden Fahrzeugen sehr wohl vorschlängeln dürften. Die unausgegorene Regelung wurde mit Unsummen an Werbebudget bekannt gemacht, gilt seit 1.1.2012 und wer ein Einsatzfahrzeug behindert muss mit Strafen bis 2180 Euro rechnen. Alle Infos darüber gibt es auf www.rettungsgasse.com
    Detail am Rande: trotz millionenschwerem Werbeetat haben es die Verantwortlichen nicht geschafft, sich rechtzeitig auch rettungsgasse.at, co.at und or.at zu reservieren. Und dort sind nun (zu Recht) ziemlich kritische Berichte zu finden.
  • Autobahnvignette: ist für 2012 „mangofarben“ und wird wieder einmal teuer. Die genauen Preise und Typen finden sich auf der Asfinag-Website.
  • Kurzparken in Wien: wird ebenfalls (empfindlich) teurer und kostet pro 30 Minuten nun 1 Euro (statt wie bisher 60 Cent). Auch Falschparken wird teurer, statt bisher 21 Euro gibts nun einen 36-Euro-Erlagschein für Verkehrssünder. Das Parkpickerl für Anrainer wird im Gegenzug etwas billiger (120 statt 135 Euro pro Jahr), was aber eher als kosmetische Aktion zu verstehen ist, nicht als echte Erleichterung. Auch die Abschleppgebühren wurden bei dieser Gelegenheit kräftig angehoben – statt 192 Euro zahlt man seit 1.1. bei der Abholung des Fahrzeugs 242 Euro(!) plus 9 Euro Stellplatzgebühr pro Tag (statt bisher 7.-)

Mehr Infos zu den Neuerungen 2012 finden sich auf den Websites von ARBÖ und ÖAMTC, denn auch im Ausland gibt es vielerlei Neuigkeiten, die man beachten sollte.

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Das unkomplizierte Leihauto für Wien

Vielleicht sind euch schon die vielen, vielen blau-weißen Smart aufgefallen, die seit einigen Tagen in ganz Wien herumstehen. Sie sind der Kern eines neuen Carsharing- und Mobilitätskonzeptes namens car2go, das unserer Meinung durchaus geeignet ist, vielen Stadtmenschen das eigene Auto zu ersetzen.

Denn car2go-Mitglieder können einfach per Magnetkarte in einen der insgesamt 500(!) in Wien geparkten Smarts einsteigen, damit herumfahren und ihn an (nahezu) beliebiger Stelle innerhalb Wiens wieder abstellen. Bezahlen muss man lediglich die Zeit, die man das Fahrzeug nutzt (derzeit 29 Cent pro Minute). Klingt nicht billig, ist es aber bei genauer Betrachtung dennoch: inkludiert sind nämlich Benzin und alle Kurzparkgebühren(!) innerhalb Wiens. Die Smarts sind mit Navi, Klimaanlage, ABS & ESP, Radio usw. ausgerüstet. Weiters sind die Fahrzeuge mit einem Selbstbehalt von € 500.- vollkaskoversichert und haben eine Autobahnvignette.

Aber der Reihe nach:

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A5 bis Schrick und S1 Teilstück Korneuburg-Eibesbrunn eröffnet

Mit 31. Jänner wurde das S1-Teilstück Korneuburg -Eibesbrunn und der erste Teil der A5 von Eibesbrunn bis Schrick eröffnet. Das bringt allen Autofahrern im Norden Wiens wesentliche Erleichterungen. Man erspart sich am Weg nach Tschechien etwa ein großes Teilstück der B7, auch der Weg vom Marchfeld nach Korneuburg wird wesentlich kürzer. Erstmals wurde eine Autobahn von einem privaten Betreiber errichtet und wird auch von diesem betreut. Dieses PPP genannte Modell war angeblich zum Zeitpunkt der Bau-Ausschreibung die billigste Variante – Details dazu weiß der Standard.

Alle Infos zur neuen Autobahn sowie zur S1 finden sich auf der ASFINAG-Website. Auch der ÖAMTC hat übersichtlich alles Wissenswerte zu den neuen Strecken zusammengestellt.

Was jedenfalls in diesem Bereich für Autofahrer mit Navigationsgerät wieder nötig sein wird: DENKEN. Denn die neue Autobahn ist natürlich noch auf keiner Karte verzeichnet und die Info auch noch in keine Navisoftware eingeflossen.

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Bebilderte Garagentore

garage_panzerEine deutsche Werbeagentur bietet Fotoplanen fürs Garagentor an. Um 169 Euro kann man die Nachbarn verblüffen und es so aussehen lassen, als hätte man einen Panzer oder einen Jet in der Garage stehen. Es gibt dutzende Motive zur Auswahl, bezahlt wird mit Kreditkarte. Die Planen werden mit Klettverschlüssen am Garagentor befestigt und lassen sich leicht tauschen. Gute Idee!

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Wohnmobil mit Garage fürs Auto

In den Luxuswohnmobilen „Performance“ des deutschen Herstellers Volkner kann man seit neuestem auch seinen normalen PKW mit auf die Reise nehmen. Seitlich zwischen den Achsen gibts einen Fahrzeugeinzug für niedrige PKW wie Smart Roadster, Mini Cooper Cabriolet, BMW Z 4 oder Mercedes Benz SLK mit einer Länge von bis zu 5 Metern. Details gibts direkt bei Volkner, Preise ebendort auf Anfrage – auf der Website sind sie (wahrscheinlich aus gutem Grund) nicht zu finden.